Hr. August & Kollegen ist ein gemeinnütziges Projekt, dessen Ziel es ist, für und mit Senioren in Altenheimen und Pflegestiften zu musizieren. Dabei werden Volkslieder und alte Schlager aus den 20er, 30er und 40er Jahren, also die Hits aus der Jugend der Heimbewohner gespielt. Das Musik und Singen einen sehr positiven Einfluß auf Seele, Geist und Gesundheit hat, ist allgemein bekannt. Insbesondere gilt das, für Menschen mit Demenzerkrankungen. Während das Kurzzeitgedächtnisim Alter teilweise stark beeinträchtigt wird, kann auf Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis weiter zugegriffenwerden. Die positive Wirkung, die gemeinsames Singen, also Abrufen alter Erinnerungen aus der Jugend und Kindheitauf demenzkranke Menschen hat, kann gar nicht genug überschätzt werden. Mit einfachen Mitteln kann so große Freudebereitet und ein wesentlicher Beitrag zum Wohlbefinden geleistet werden. 

In einer mittlerweile zur Tradition gewordenen Partnerschaft organisieren die sdw-Regionalgruppe und die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft jedes Jahr einen gemeinsamen Kaminabend. Unter dem Dach eines politischen und/oder wirtschaftlichen Themas, wie zum Beispiel "Arabischer Frühling" oder "Vernetzte Welt - das Leben im Jahr 2050", teilen hochrangige Gäste ihr Wissen mit den Stipendiaten und moderieren die hochinteressanten Diskussionen, die daraus entstehen. 

Logo des Projekts EinBlick (ein Auge mit der Erde als Pupille)Das Projektziel

Demokratie lebt von der aktiven Teilhabe jedes einzelnen Bürgers. Interesse für politische, gesellschaftliche und kulturelle Belange, Wissen um Strukturen und Zusammenhänge sowie persönliches Engagement sind Schlüsselkompetenzen für gesellschaftliche Partizipation. Aber: Nicht alle Jugendlichen verfügen über diese für gesellschaftliche Teilhabe so entscheidenden Kompetenzen. Oft hat die Schule weder Zeit noch Spielraum, um eventuelle Lücken zu schließen. Doch ohne ganzheitliche Bildung und vor allem persönliches Interesse bleibt der Einzelne außen vor – als passiver Zuschauer und nicht als unsere Gesellschaft mitgestaltender, mündiger Bürger.

Ziel ist es daher, ein Projekt durchzuführen, welches Jugendliche dazu anregt, sich die Welt, in der sie leben, genauer anzusehen. einBlick will die Jugendlichen dazu motivieren, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich mit dem aktuellen Geschehen in Politik, Gesellschaft und Kultur auseinanderzusetzen. Durch die sehr interaktiv gestalteten Workshops sollen die Teilnehmerinnen zu eigenverantwortlichem Denken und Handeln sowie zur demokratischen Partizipation angeregt werden.

Die Arche ist ein bundesweites christliches Kinder- und Jugendhilfswerk (http://www.arche-muenchen.de/arche.htm), das es unter anderem auch in München gibt. In der Einrichtung, die sich im Stadtteil Moosach befindet, werden jeden Tag 40 bis 60 Kinder und 20 bis 40 Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren betreut. Die Kinder bekommen dort ein warmes Essen, ebenso wie kostenlose Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe, zusätzlich zu einem umfangreichen Freizeitprogramm. Der Besuch der Arche ist freiwillig, die Mehrheit der Kinder kommt täglich. Der Großteil hat einen Migrationshintergrund.

Mehr Kultur für die Regionalgruppe München!

sdw-Stipendiaten vor dem Nationaltheater der Bayerischen Staatsoper

Die Kulturgruppe der Münchner Regionalgruppe besucht in lockerer Folge verschiedene kulturelle Veranstaltungen in München, Vorschläge und Ideen von Stipendiaten werden meist noch im gleichen Semester in die Tat umgesetzt. In diesem Sommersemester standen bereits Shakespeares „Romeo and Juliet“ im Amerikahaus und die Oper „Ariadne auf Naxos“ in der Bayerischen Staatsoper auf dem Programm. Es folgen ein Konzertbesuch in der Münchner Philharmonie und ein Besuch einer klassischen oder modernen Ballettaufführung.