Am 7. Juli 2012 fand der letzte inhaltliche Workshop der Workshopreihe einBLICK zum Thema „Nachhaltigkeit“ für 15 Realschülerinnen statt.

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik auf Basis von Kurzfilmen sowie einer Präsentation sollten die Schülerinnen im Rahmen eines kurzen Planspiels selbst aktiv werden. Dabei simulierten sie in einer Fishbowl-Diskussion eine Fallstudie zum Ausbau einer Müllverbrennungsanlage. An die lebhafte Diskussion schloss sich eine intensive inhaltliche und methodische Reflexion an. Im zweiten Workshopteil wurde wiederum durch einen Kurzfilm und eine Präsentation die internationale Dimension von Nachhaltigkeit aufgezeigt. Abschließend sollten sich die Schülerinnen im Rahmen einer Gruppenarbeit mit ihren eigenen Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf Nachhaltigkeit befassen. Ihre Ergebnisse präsentierten die Schülerinnen anschließend vor dem Plenum.

Wir waren begeistert, dass die Mädchen so motiviert bei der Sache waren und ein großes Interesse für Nachhaltigkeitsthemen zeigten!

Marthe, Sarah und Lis

 

Stimmen der Teilnehmerinnen:

„Was rollt, das rollt! Der heutige Tag war sehr nachhaltig!“

„Man sammelt Erfahrung und weiß viel mehr über Nachhaltigkeit Bescheid als vorher.“

„Ich habe mitgenommen, wie ich mich nachhaltig verhalten kann und habe viel Neues über Energie und Müllentsorgung bzw. Nahrung gelernt. Das Rollenspiel fand ich auch sehr interessant und erfahrenswert. Wir fanden das Thema sehr gut, da man sonst nicht viel darüber redet.“

 

Wie schnell lassen sich Kanus entern und kentern und wie sieht es eigentlich mit Nachhaltigkeit in der sdw aus?         
 
Auf den ersten Blick haben diese beiden Fragen nicht viel gemeinsam. Beide
wurden allerdings zusammen auf dem zweitägigen Ausflug der Münchner
sdw-Gruppe nach Eichstätt von 30. Juni bis 1. Juli beantwortet.         
 
Dass es wahlweise mit oder ohne Hilfe der Mitstipendiaten gar nicht lange
dauert, bis sich ein Dreier-Kanu im Wasser um 180 Grad gewendet hat, das
fanden die knapp zwanzig  Stipendiaten und Alumni bei einer Kanutour auf
der Altmühl heraus. Bei strahlendem Sonnenschein und Badetemperaturen
ging es vom oberbayerischen Dollnstein bis nach Eichstätt, wo der Abend auch
später einen geselligen Ausklang fand.         

Über Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der sdw wurde unter anderem im
Rahmen eines Themenzirkels diskutiert. Werden Veranstaltungen der Stiftung
unter nachhaltigen Gesichtspunkten organisiert? Wie lässt sich dieser
Gedanke weiter in das sdw-Gruppenleben einbauen?         

Zwischendrin blieb genügend Zeit für die Stipendiaten der größten
sdw-Regionalgruppe Deutschlands, um sich untereinander kennenzulernen,
wiederzusehen und auszutauschen. Besonders für die neuaufgenommenen
Stipendiaten - insgesamt neun Studenten im ersten Auswahlverfahren
2012 - bot sich er der zwanglose Rahmen an, um die Münchner Gruppe
kennenzulernen und vom Kanu aus nass aber begeistert ins Stiftungsprogramm
zu starten.

Klettergarten am Ammersee - Teambuilding mit den sdw Alumni

Am Samstag, 28. Mai 2011, ging es auf Initiative einiger sdw-Alumni aus München mit etwa 20 Leuten, buntgemischt aus Stipendiaten und Alumni, zum Hochseilgarten Utting.

Während die Fahrgemeinschaften nacheinander eintrudelten, war ein erster Blick auf andere Kletterer in dem Piratenschiff möglich. Nach einer letzten Stärkung mit Erdbeeren und Brezn erhielten wir dann unsere Sicherheitsausrüstung, die die experimentierfreudigen Jungs natürlich auch sofort ohne Anleitung anziehen mussten. Wir fanden uns in Kletterpaaren zusammen und absolvierten den Trainingskurs, in dem wie lernten, wie man sich sichert.

Dazu gehörte unter anderem, dass man bei jedem Umhaken der Karabinerhaken seinen Partner fragte, ob man umhaken dürfe. Dann ging es in verschiedenen Gruppen auf die verschiedenen Höhen des Piratenschiffs. Nacheinander wurden alle drei Höhenlevels durchklettert. Während der untere Level noch von den Meisten problemlos gemeistert wurde, stellte ein Abschnitt, in dem man sich an den Händen langhangeln musste, im zweiten Level bereits eine hohe Herausforderung dar. Der dritte Level auf etwa 13 Meter Höhe ließ dann Einigen doch die Knie zittern, wurde aber trotzdem gemeistert.

Die ganz fitten und wagemutigen Stipendiaten und Alumni durchliefen den durchaus kräftezehrenden Parcours gleich noch ein zweites Mal. Auch der Kinderparcours fand regen Andrang, besonders, weil wir dort an jeder Station Stempel sammeln konnten :-)

Zur anschließenden Brotzeit ging es mit einigen Stipendiaten und Alumni noch ins Kloster Andechs, wo der Tag einen gemütlichen Ausklang fand.

Aktivitäten der Initiativgruppe Schlichtmann im Wintersemester 2010/2011

Im Rahmen der neuen Gruppenstruktur beschäftigte sich die Initiativgruppe von Herrn Professor Schlichtmann im Wintersemester 2010/2011 mit dem Thema Rohstoffe. Um zunächst einen Überblick über die Interessenslage zu gewinnen, wurde auf dem ersten Treffen ein Brainstorming zu diesem Thema durchgeführt, im Anschluss wurden verschiedene Referenten angefragt.

Im Laufe des Semesters beschäftige sich die Gruppe dann mit unterschiedlichen Aspekten zum Thema Rohstoffe. In Vorträgen von Stipendiaten wurden die Themen

Rohstoffspekulationen

Rohstoffe in Deutschland

Untergang einer Kultur aufgrund von Zerstörung ihrer Rohstoffe

Geologische Sicht auf Rohstoffe

Rohstoffmanagement behandelt.

Auch externe Referenten bereicherten die Gruppe mit ihrem Wissen. Sven Olsson, ein Vertreter von Zimtu Capital - einem Unternehmen, das an der kanadischen Börse in Minen investiert, verschaffte uns einen Einblick in die Finanzierung solcher Projekte. In einem weiteren Vortrag durch Professor Marschik von der LMU ging es um seltene Erden und den Aufbau von Minen. In einem Workshop mit Frau Dr. Anjte Nötzold, einer Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Chemnitz, wurden die politischen Strategien der EU und Chinas einander gegenübergestellt und verglichen. Außerdem fand eine Exkursion zur OMV-Petrochemie in Burghausen statt.

Aufgrund der Breite des Themas wurde in der Gruppe beschlossen, dass wir uns ein weiteres Semester mit dem Thema Rohstoffe auseinandersetzen werden. Um auch anderen Stipendiaten Zugang zu diesem spannenden Thema zu schaffen, soll das Ziel sein, ein Seminar im Rahmen des sdw-Projektwettbewerbs zu organisieren.

Eine Exkursion führte die Münchner Stipendiatengruppe nach Ohu in der Nähe von Landshut um das Kernkraftwerk Isar zu besichtigen. Nach dem Empfang im Infozentrum schilderte Herr Ertl anschaulich die grundlegende Funktionsweise und den Aufbau eines Kernreaktors -- von der kontrollierten Kettenreaktion bis hin zu den technischen Unterschieden zwischen Siedewasser- und Druckwasserreaktor. Außerdem erfuhren die Stipendiaten den kritischen Unterschied zu anderen Kraftwerkstypen: Nachwärmeerzeugung auch nach Abschaltung des Reaktors.

Nach einem Sicherheitscheck durfte die Gruppe des Gelände von Block 2 betreten, Turbinen und Generator aus nächster Nähe betrachten und selbst den Temperaturunterschied zwischen ein- und ausgeleitetem Wasser fühlen. Zudem befindet sich auf dem Kraftwerksgelände der wohl am besten gesichertste Maibaum Deutschlands. Nach einer Stärkung wurde u. A. noch auf Sicherheitskonzepte wie Redundanz und Diversität und insbesondere auf das fehlerhafte Design des Reaktors in Fukushima, auch in Hinblick auf einen möglichen Rückbau, eingegangen.

Die Gruppe bedankt sich bei Herrn Ertl für die lehrreiche Führung und die ausführliche Beantwortung der vielen Fragen!