Gruppenfoto der teilnehmenden SDWler

Die Hilti GmbH hat die Münchner Stipendiatengruppe am 12.11.2015 für einen Tag in ihr Werk in Kaufering bei München eingeladen.  Diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen und fuhren als 13-köpfige Gruppe von München aus gemeinsam nach Kaufering, um einen spannenden Tag bei Hilti zu erleben.

Das Tagesprogramm war zweigeteilt. Der Vormittag beinhaltete sowohl einen theoretischen Teil in Form einer Unternehmenspräsentation als auch die Vorstellung der Karrieremöglichkeiten bei Hilti.  Ein besonderer Fokus lag auf der Unternehmenskultur, die die Hilti GmbH besonders auszeichnet. Erfahrungsberichte von Mitarbeitern unterschiedlicher Bereiche und Hierarchiestufen machten uns diese Kultur begreifbar und gaben uns ein tolles Verständnis für die Werte, die bei Hilti gelebt werden. Ein leckeres Mittagessen mit den Hilti Mitarbeitern ließ anschließend Raum für alle unsere Fragen und gab uns die Möglichkeit Hilti in einer lockeren Atmosphäre noch besser kennen zu lernen.

Am Nachmittag folgte dann ein ganz besonderes Highlight, bei dem im Rahmen eines "Hands-on-Tests" verschiedene Hilti Produkte von uns getestet werden konnten.  Egal ob Bohrhammer, Akkuschrauber oder Direktbefestigung – jeder durfte sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.  Es war eine einmalige Gelegenheit und hat vor allem eine Menge Spaß gemacht. Lächelnd

Alles in allem haben wir einen interessanten, abwechslungsreichen und vor allem spannenden Tag bei der Hilti GmbH in Kaufering verbracht.

Ein Teil der Münchener Stipendiatengruppe beschäftigte sich im WS14/15 mit dem Thema "Von der Leiche bis zum Knast" und hatte in diesem Rahmen die Möglichkeit sich durch einen Vortrag mit anschließender Diskussion vom Gerichtsmediziner Prof. Dr. Dr. Keil mit dem Thema vertraut zu machen. Am 8. Mai bot sich die einmalige Gelegenheit die letzte für Studenten zugängliche Obduktion einer Leiche durch Prof. Dr. Dr. Keil zu besuchen. 

Deshalb trafen sich etwa 10 Stipendiaten und Alumni im Hörsaal des Walther-Straub-Institut um bei der Vorlesung dabei zu sein. Die Atmosphäre im bis auf den letzten Platz (inkl. Treppe) gefüllten Hörsaal, war angespannt, denn jeder war sich darüber im Klaren, dass der Mann, der vorne auf dem Untersuchungstisch liegt, vor 2 Tagen verstorben ist. Uns wurden im Laufe der zweistündigen Vorlesung interessante Einblicke in die Anatomie des Menschen und die Arbeit eines Gerichtsmediziners gegeben. Trotz des spannenden Vortrages waren alle Anwesenden froh, den Hörsaal zu verlassen und wieder an die frische Luft zu gehen. 

Im Anschluss an den Vortrag genossen wir den sonnigen Nachmittag auf der Wiese bei der Pinakothek. Unter anderem wurde noch weiter über Medizin, Gesundheit und das Leben philosophiert. Glücklicherweise war auch einer unserer Gruppen-Internen Medizinstudenten dabei und beantwortet uns noch offene Fragen zum Thema Rechtsmedizin.

 

Im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz nutzen sechs Münchner Stipendiaten die Gelegenheit, bei der für die Öffentlichkeit zugänglichen Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Klima, Entwicklung und Migration als Herausforderung internationaler Politik“ der Mercator Stiftung teilzunehmen. In deren Rahmen war als herausragender Gast die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright eingeladen, deren Rede eine der Höhepunkte der Veranstaltung war. Thematischer Schwerpunkt war der Klimawandel und seine Folgen als Bedrohung internationaler Sicherheit und verschiedene Ausblicke und Möglichkeiten, wie nationale und vor allem internationale Politik damit umgehen könnte. Gerade auch der aktuelle Prioritätswechsel in der amerikanischen Politik durch die Benennung von Klimawandel als „National Security Thread“ wurde ausgiebig von den amerikanischen und deutschen Experten diskutiert.

Neben der spannenden Diskussion war es darüber hinaus auch eine interessante Gelegenheit, zumindest teils in den normalerweise vollständig abgeriegelten Bereich der Sicherheitskonferenz zu gelangen und das Aufgebot an Sicherheitskräften und Kontrollen zu erleben.

Zusammenfassend war es eine spannende und inspirierende Veranstaltung, die man jedem Politik-Interessierten nur empfehlen kann!

Am Samstagmorgen trafen sich 21 motivierte Leute der Münchener Stipendiatengruppe am Münchner Hbf. Von dort ging es mit dem Zug nach Unterammergau, um samt Schlitten zum August-Schuster Haus aufzusteigen. Nachdem wir am Nachmittag, - nach einem mühsamen Aufstieg über schneeglatte Wege und mit Enzianschapspausen - gut an der Hütte angekommen waren, beschloss ein Teil der Gruppe noch auf den Gipfel des Teufelsstättkopfs zu gehen, der Rest machte es sich schon in der Hütte gemütlich und spielte bei einem wohlverdienten Bier Karten. Musikalisch begleitet wurde der gesellige Abend von unserem begnadeten Gitarist Severin und man stellte fest, dass in den ein oder anderen Stipendiaten ein Gesangstalent verloren gegangen ist (oft kam man auch zu gegenteiligen Schluss).

Leider mussten wir uns an die Hüttenruhe halten, sodass wir bereits um 22 Uhr auf unsere Zimmer begaben, was allerdings für die meisten aufgrund der Strapazen des Aufstiegs nicht schlimm war. Geschlafen wurden später (zu einem ungewissen Zeitpunkt).

Die für den nächsten Morgen geplante Sonnenaufgangswanderung ließen wir wegen zu starken Schneefall ausfallen. Doch darüber war keiner besonders traurig, denn das bedeutete für uns, dass nun genügend Schnee auf dem Weg lag, um ins Tal rodeln zu können. Wir frühstückten gemütlich, spielten nochmal eine Runde Karten und machten uns dann, gut eingepackt in Jacken, Mützen und Schals, auf den Weg runter nach Oberammergau. Das Rodeln machte jede Menge Spaß und alle schafften es unversehrt ins Tal.

Zu guter Letzt brachten wir noch die geliehenen Schlitten zurück und machten uns dann auf den Heimweg nach München.

Eines unserer Kernthemen für das aktuelle Wintersemester ist die Thematik der Strafverfolgung in Deutschland, also verschiedene Themen bezüglich Kriminalität, Polizeiarbeit, Justizvollzug und rechtliche Aspekte. Passend dazu waren eine Gruppe von 15 Stipendiaten am 06. November 2014 zu Besuch in der Justizvollzugsanstalt Landsberg, um sich ganz direkt und praktisch mit dem Strafvollzug zu beschäftigen.

Nach einer kleinen Einführung ging dann auch schon die Führung durch die verschiedenen Bereiche der Anstalt los, in deren Verlauf wir nicht nur Orte wie den Besuchsraum oder die Kantine zu sehen bekamen, sondern sogar im richtigen Gefangenentrakt und in einer Zelle waren. Im Anschluss gab es noch eine ausführliche Fragestunde zu den verschiedenen Aspekten des Vollzugs.

Alles in allem war es eine sehr informative und lebensnahe Begegnung mit dem Strafvollzug in Deutschland, die uns allen vermutlich zum ersten Mal ein realistisches Bild von dem Leben, den Abläufen und den Hintergründen des Justizvollzugs gezeigt hat.