Ein paar Tage nach Neujahr, am 6. und 7. Januar, stand schon das erste Highlight des Jahres 2018 an: Das traditionelle Hüttenwochende der Münchner sdw-Regionalgruppe. Und anders als es auf dem Gruppenfoto aussieht, hatten wir viel Glück mit dem Wetter. Am Samstagmorgen ging‘s zunächst mit der Regio von München nach Mittenwald, einer Gemeinde zwischen Karwendel- und Wettersteingebirge. Dort angekommen wanderten wir weiter zum Beginn des Aufstiegs, wo sich einige von uns nach einem Kennenlernspiel mit Enzianschnaps stärkten. Begleitet von Sonnenschein und umrahmt vom herrlichen Alpen-Panorama, stiegen wir die 600 Höhenmeter auf zur Brunnsteinhütte – dem finalen Ziel unseres Ausflugs.

Gleich nach der Ankunft wurden wir von den Hüttenwirten Barbara und Hans-Peter mit einer herzhaften Brotzeit, Kaffee und Kuchen verköstigt. Während der eine Teil der Gruppe dann gleich zum gemütlichen Teil überging und sich auf der sonnenbeschienenen Terrasse von den Strapazen des Aufstiegs erholte, setzten einige sportlich Motivierte den Aufstieg Richtung Gipfel fort. Rechtzeitig zum köstlichen Abendessen hatten sich dann wieder alle in der gut eingeheizten Stube eingefunden. Bis spät in die Nacht saßen wir gemütlich beisammen und unterhielten uns mit Kartenspiel und munteren Gesprächen. Nach einem kurzen aber erholsamen Schlaf im Matratzenlager wartete unten in der Gaststube schon ein reichhaltiges Frühstück auf uns. Nachdem wir uns dann alle endlich zum Gruppenfoto zusammengefunden hatten, ließen wir unsere Unterkunft hinter uns und begannen mit dem Abstieg nach Mittenwald. Auf die Sekunde genau erwischten wir noch die Regionalbahn, die uns schließlich –  als Abschluss eines tollen Gruppenevents – zurück nach München brachte.

Insgesamt können wir auf ein sehr gelungenes Hüttenwochenende zurückblicken. Wir waren auf der Hütte, bei der viel Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität gesetzt wird, bestens versorgt und haben uns sehr wohlgefühlt. Besonders hervorzuheben ist, dass unsere Gruppe nicht nur aus aktiven Stipendiaten, sondern auch einigen sdw-Ehemaligen bestand. Unterm Strich hatten wir ein sportliches, gemütliches und lustiges Wochenende, an dem wir uns untereinander in einem ganz anderen Rahmen kennenlernen konnten.

SdW München bei Gründer und Geschäftsführer Frederik Brantner

Am 20.11.17 waren 24 Münchner Stipendiaten zu Gast beim SDW-Startup Magazino in München. Gegründet 2014 (2 der drei Gründer sind SDW Alumni) hat Magazino mittlerweile über 80 Mitarbeiter und revolutioniert aktuell den Intralogistik Markt für E-Commerce Lager mit perzeptionsgesteuerten Robotern. Wir bekamen vom Geschäftsführer und SDW Alumnus Frederik Brantner eine Einführung in die Geschichte des Startups & anschließender Führung durch das Loft-Büro, Mitgründer und ebenfalls SDW Alumnus Nikolas Engelhardt zeigte uns anschließend die Produktion und die Testumgebung.

Abgerundet wurde der Abend durch ein gemeinschaftliches Winter-BBQ und eine angeregte Diskussion über die Zukunft der Arbeit und Robotik im Allgemeinen.

Kuka Exkursion Gruppenfoto

Im November 2017 waren wir mit einer Gruppe von 20 Münchner sdw-Stipendiatinnen und Stipendiaten zu Gast bei der KUKA AG in Augsburg.

KUKA ist einer der Weltmarktführer im Bereich von Industrierobotern und automatisierten Produktionslösungen in verschiedenen Industrien. An unserem Nachmittag bei KUKA bekamen wir neben einer allgemeinen Vorstellung des Unternehmens auch eine Führung durch das Roboter-Produktionswerk. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, einen Ingenieur von KUKA zu treffen und mit ihm auch einige gesellschaftlichen Fragen zu diskutieren, die mit der vermehrten Automatisierung von Produktionsprozessen einhergehen.

Mit dem neuen Schuljahr startet auch das Projekt einBLICK in eine neue Runde. Dazu laden wir alle Schülerinnen der neunten Klassen unserer beiden kooperierenden Schulen, der Theresia-Gerhardinger-Mächenrealschule und der Mädchenrealschule Maria Ward herzlich ein.

Alle genauen Informationen zum Ablauf des Projektes werden in den entsprechenden Klassen ausgegeben. Auf unserer Projektseite findet ihr noch einmal die Idee des Projektes und dessen Zielsetzung.

Stress-Seminar Diskussionsrunde

Viele in der sdw kennen das Gefühl: der Terminkalender ist immer voll, man fährt neben der Uni noch zu dem coolen Startup, wo man sich ein Praktikum erhofft, auf dem Weg dorthin klärt man noch die Details für die aktuelle Charity-Idee auf dem Smartphone bevor man dann Abends dann wahlweise das Jugendtraining leitet, in die Sitzung des Flüchtlinge-Support-Teams geht oder noch eben den Antrag für das Auslandssemester schreibt. Und wehe, alle diese Dinge laufen nicht zu 120% perfekt!

Um diesem in unseren Kreisen doch recht weit verbreiteten Phänomen zu begegnen hat eine kleine Gruppe Münchner Stipendiaten am zweiten Novemberwochenende im Rahmen des Projektwettbewerbs ein Seminar an der TU abgehalten: „120% - Viel zu viel oder gerade gut genug? Das Antiperfektionismus-Seminar“. Dass wir damit einen Nerv getroffen hatten zeigte sich bereits an den hohen Anmeldezahlen, von denen wir nur knapp 25 annehmen konnten.

Von überall her sind unsere Teilnehmer*innen angereist und zusammen sind wir dem Thema ein Wochenende lang unter verschiedenen Perspektiven auf die Pelle gerückt: Was macht Stress mit unserem Körper? Ist Selbstoptimierung wirklich etwas Schlechtes? Woher kommt das Streben nach Perfektionismus? Wie kann ich im Alltag mehr auf mich achten? Wie brenne ich richtig für eine Sache, ohne zu verbrennen? Ein Mix aus interessanten Vorträgen, kontroversen Diskussionsrunden, praktischen Workshops und ungezwungenem Austausch über ein paar Bier machte dieses Wochenende für uns alle zu einem gelungenen und gewinnbringenden Erlebnis.